logoblogg.de • autotest.de • Alice  • Medizin

Dienstag, 06.02.2007

Vogelgrippe in England

In Großbritannien ist erstmals der auch für den Menschen gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N1 auf einem Geflügelhof festgestellt worden.

Um eine Ausbreitung zu verhindern, begannen die Behörden am Wochenende mit der Tötung der knapp 160.000 Tiere auf dem Hof, der Europas größtem Putenzüchter gehört. Um den Mastbetrieb nahe Lowestoft in Ostengland wurde eine Quarantänezone eingerichtet. Darüber hinaus wurden für ein 2000 Quadratkilometer großes Gebiet Beschränkungen für den Transport von Geflügel verhängt. Geflügelschauen wurden landesweit verboten. Für Menschen besteht den Behörden zufolge jedoch kaum eine Gefahr. Unklar ist jedoch, wie der Krankheitserreger in einen abgeschotteten Stall des Zuchtbetriebs gelangen konnte.

Die am Samstag begonnene Tötung der Tiere soll nach Angaben des Landwirtschafts- und Umweltministeriums voraussichtlich noch bis Montag dauern. Die Kadaver wurden in versiegelten Lastwagen abtransportiert und sollen anschließend verbrannt werden. Seit Donnerstag waren auf dem Hof rund 2500 Truthähne verendet.

An der Vogelgrippe-Variante H5N1 sind seit 2003 auch mindestens 270 Menschen erkrankt. 165 von ihnen starben - die meisten davon in Asien. 200 Millionen Vögel sind bereits an dieser besonders aggressiven Form der Vogelgrippe gestorben oder wurden vorbeugend getötet. (Reuters)

Sonntag, 28.05.2006

Nach Erdbeben in Indonesien nun zwei weitere Vogelgrippe-Tote

Nach dem schrecklichen Erbeben in Indonesien gibt es zu allem Überfluss nun auch noch 2 weitere Vogelgrippe Tote in Indonesien.

In Indonesien sind zwei weitere Menschen an dem aggressiven Vogelgrippe-Virus H5N1 gestorben.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO habe darüber hinaus zwei Fälle bestätigt, diese Infizierten lebten jedoch, sagte ein Regierungssprecher am Samstag.

Bei den Toten handele es sich um einen 39-Jährigen aus der Hauptstadt Jakarta sowie ein zehn Jahre altes Mädchen aus dem Dorf Bandung im Westen Javas. Ihr 18 Jahre alter Bruder war ebenfalls am Dienstag gestorben. Örtliche Tests hatten zwar auch bei ihm das H5N1-Virus nachgewiesen, das WHO-Labor bestätigte dies jedoch nicht. "Das ist ein Grenzfall", sagte der Sprecher der Regierung. Möglicherweise habe es in dem WHO-Labor in Hongkong Probleme gegeben, möglicherweise liege es an der Auswahl der Proben. Der Junge habe die gleichen klinischen Symptome wie seine Schwester gezeigt, sagte er. Bevor die zwei erkrankt waren, seien tote Hühner in ihrem Dorf gefunden worden. Wahrscheinlich seien sie die Quelle der Infektionen gewesen.(Reuters)

Samstag, 27.05.2006

Impfstoff gegen Vogelgrippe erfolgreich

Impfstoff gegen Vogelgrippe erfolgreich getestet

as Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit (FLI) auf der Insel Riems hat einen zweiten Prototyp eines Markerimpfstoffes gegen Vogelgrippe vorgestellt. Im Gegensatz zu anderen bislang vorhandenen Impfstoffen könnten mit diesem geimpfte und infizierte Tiere sicher unterschieden werden.

Das teilte das Institut am Freitag mit. Mit einem Abschluss des Zulassungsverfahrens sei jedoch erst in rund fünf Jahren zu rechnen.

Der Prototyp habe in ersten Versuchen einen sehr guten Schutz von Hühnern sowohl vor der Vogelgrippe als auch vor der so genannten atypischen Geflügelpest (Newcastle Disease) gezeigt. Im nächsten Jahr sollten Feldversuche an größeren Tierbeständen starten. Der Impfstoff kann per Aerosol und Trinkwasser verabreicht werden und ist somit für Massenimpfungen geeignet. Ein ebenfalls am Institut entwickelter einfacher Bluttest erlaube es, die durch die Impfung gebildeten Antikörper von denen nach einer Vogelgrippe-Infektion sicher zu unterscheiden.(handeslblatt)

Donnerstag, 25.05.2006

Vogelgrippe in Rumänien breitet sich aus

In Rumänien breitet sich die Vogelgrippe weiter aus. Nach Angaben staatlicher Stellen wurde das auch für Menschen gefährliche Virus H5N1 inzwischen in 56 Ortschaften nachgewiesen. In weiteren 37 Orten herrsche Verdacht auf Vogelgrippe. Überall gebe es Notschlachtungen von Geflügel und Desinfektionsmaßnahmen. Die Vogelgrippe war am 11. Mai in zwei Geflügelbetrieben in Codlea in Siebenbürgen erneut ausgebrochen. Nach Angaben der Behörden breitete sich die Seuche vor allem deshalb aus, weil lebendes Geflügel aus Codlea unkontrolliert verkauft worden war.[MDR]

Mittwoch, 10.05.2006

Vogelgrippe in Dänemark

Das Interesse am Thema Voglegrippe nimmt zusehend scheinbar nach und nach deutlich ab. Derzeit bin ich in Henne Strand in Dänemark im Urlaub und habe hier mal einige Leute zum Thema Vogelgrippe befragt, Dänen sowie auch Touristen.

Ich habe hier wirklich niemanden gefunden der das Thema noch annähernd ernst nimmt, ich bekam viele Antworten (die meisten) die einfach ins lächerliche gezogen worden.

Tja so ist das wohl, zwei extreme, entweder no Panic oder Hysterie ... ein dazwischen gibts scheinbar nicht (mehr).

Samstag, 06.05.2006

Fünfter Vogelgrippe Todesfall in Ägypten

In Ägypten hat es nun nach Angaben der Ägyptischen Behörden einen fünften Todesfall durch eine Vogelgrippe-Erkrankung gegeben.

Wie auch beriets bei den vorangegangenen Opfern handelt es sich auch dieses Mal wieder um eine Frau. Die 27-Jährige Frau hat sich bei einem Besuch ihrer Familie im Norden des Landes angesteckt. Die Frau ist am Montag in ein Krankenhaus in Kairo eingeliefert worden und dort am Donnerstag gestorben, erklärte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums.

In Ägypten übernehmen so gut wie immer Frauen das Schlachten von Hühnern, wobei sie sich bei erkrankten Hühnern dann infizieren können.

Sonntag, 23.04.2006

Vogelgrippe in Damendorf - Schleswig Holstein

So nun ist die Vogelgrippe auch bei uns in Schleswig Holstein angekommen, in Damendorf, Kreis Rendsburg Eckernförde wurde eine mit H5N1 infizierte Graugans gefunden.

Bei uns ist nun Vogelgrippe Beobachtungsgebiet, sprich Hunde müssen angeleint werden und Katzen eingesperrt. Na schaun wir mal wie sich das entwickelt. Tote Vögel habe ich hier noch nicht gefunden.

Montag, 10.04.2006

Ostereier trotz Vogelgrippe

Von der Vogelgrippe muss sich nach Expertenansicht niemand den Appetit auf Eier zu Ostern verderben lassen. "Mit ein bisschen Vorsicht ist Ostern wie jedes Jahr zu genießen", sagte Elisabeth Roesicke vom aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft am Donnerstag in einem dpa-Gespräch. "Im Vergleich zu Vogelgrippeviren sind Salmonellen die wirkliche Gefahr", betonte die Verbraucherschützerin. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Landwirtschaftskammer 7,2 Milliarden Eier in Deutschland verkauft, rund zehn Prozent davon zu Ostern.

Roesicke rät zur üblichen Hygiene im Umgang mit Geflügelfleisch und Eiern: Nach dem Kontakt mit rohem Geflügelfleisch die Hände mit Seife waschen, ebenso Messer und Schneidebretter mit warmem Seifenwasser säubern, Eier kochen bis sie hart sind. (Kölner Stadtanzieger)

Donnerstag, 06.04.2006

Vogelgrippe erreicht Nutztiere in Deutschland / Sachsen

Das Vogelgrippevirus H5N1 hat nun erstmals in Deutschland einen Nutztierbestand befallen.

In einer Geflügelfarm im sächsischen Mutzschen verendeten bis Mittwoch 700 Puten. Insgesamt waren in Sachsens größtem Geflügelbetrieb 16.300 Tiere registriert. Noch am selben Tag wurde mit der Keulung der überlebenden Puten, Gänse und Hühner begonnen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach von einer «ernsten Situation». Der EU-Ausschuss für Tiergesundheit will am Donnerstag über Handelsbeschränkungen entscheiden.

Samstag, 25.03.2006

Vogelgrippe Warnschilder geklaut

Die Vogelgrippe-Warnschilder in Berlin erfreuen sich offenbar großer Beliebtheit. Rund 100 Stück seien seit Freitag entwendet worden und hätten ersetzt werden müssen, berichtet der Bezirksstadtrat für Bürgerdienste in Marzahn-Hellersdorf, Svend Simdorn (CDU).

Es habe ein regelrechter ?Schildertourismus? eingesetzt. Nach Worten eines Polizeisprechers müssen Bürger, die Warnschilder entwenden, mit einer Anzeige wegen Diebstahls rechnen.(tagesspiegel)

Freitag, 10.03.2006

Marder infiziert sich mit Vogelgrippe

Experten amchn sich langsam Sorgen über die Erkrankung weiterer Säugetierarten mit dem H5N1 Vogelgrippe Virus.

Die Vogelgrippe ist auf der Insel Riems auf eine weitere Säugetierart übergesprungen und hat erstmals einen Steinmarder infiziert. Das mit dem gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N1 infizierte Tier wurde bereits vergangene Woche auf der Insel Rügen gefunden, wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) für Tiergesundheit auf der Insel Riems mitteilte. Ein erhöhtes Risiko sehen Experten dennoch nicht. "Obwohl mit diesem Fund eine weitere Säugetierart erstmals betroffen ist, ändert sich die grundsätzliche Einschätzung der Seuchensituation nicht", erklärte FLI-Präsident Thomas Mettenleiter.(Berliner Mopo)

Dienstag, 28.02.2006

H5N1 Vogelgrippe Virus tötet Katze

Erstmals ist nun in Deutschland der gefährliche H5N1 Vogelgrippe-Erreger auch bei einer Katze nachgewiesen worden. Bei dem auf der Insel Rügen tot aufgefundenen Tier sei eine Infektion mit dem H5N1-Virus festgestellt worden.

Ob es sich um die hoch ansteckende Variante handle, die in Asien und der Türkei zu Erkrankungen auch von Menschen geführt habe, werde derzeit noch untersucht.

Derweil erreichte die Vogelgrippe Bayern. Bei zwei Wildvögeln in Oberbayern sei das H5N1-Virus nachgewiesen worden, teilte das Umweltministerium in München mit.